Das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das 2021/22 gefeiert wurde, hat gezeigt, wie wichtig eine engere Vernetzung im Bereich des jüdischen Lebens ist. Der Beauftragte möchte die Arbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen in diesem Bereich in Bayern langfristig unterstützen. Ziel ist es, das Netzwerk aus Museen, Forschungseinrichtungen, Vereinen, Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements und jüdischen Gemeinden weiter auszubauen. Seit September 2023 wird dieses wichtige Projekt vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. geleitet.

Weitere Informationen zum Netzwerk „Jüdisches Leben und Erbe in Bayern“ erhalten Sie hier

Regelmäßig veranstaltet der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. in Kooperation mit dem Beauftragten das bayernweite Landestreffen „Jüdisches Leben und Erbe in Bayern“ für alle Haupt- und Ehrenamtlichen.

Am 7. Juli 2023 fand zum dritten Mal das Landestreffen „Jüdisches Leben in Bayern“ statt, zu dem im Heimatministerium in Nürnberg erneut die Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Bereich Jüdisches Erbe, Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinden, Institutionen und kommunale Vertreter zusammenkamen. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort sowie zahlreiche weitere Interessierte per Livestream verfolgten die Veranstaltung.

Für das Programm der Veranstaltung klicken Sie hier.

Dr. Ludwig Spaenle blickte auf die vergangenen fünf Jahre seine Beauftragung und zahlreiche Meilensteine zurück. Außerdem stellten er und Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V., das neue Projekt „Netzwerk jüdisches Leben und historisches jüdisches Erbe in Bayern“ beim Landesverein vor.

Informationen zu den weiteren Vorträgen:

  • Die Ad hoc-Arbeitsgruppe „Judentum in Bayern in Geschichte und Gegenwart“ bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: Internetseite
  • Internetportal Bayern gegen Antisemitismus“ (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus): Internetseite
  • Kommunales Engagement im Bundesprogramm „Demokratie leben!“: Präsentation

Am „Markt der Ideen“ nahmen dieses Mal teil:

  • Ad hoc-Arbeitsgruppe „Judentum in Bayern in Geschichte und Gegenwart“
  • Alef Bet – das musikalische Alphabet der Erinnerungskultur
  • Bundesprogramm „Demokratie leben!“
  • Querschnittsreferat Jüdisches Erbe beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  • RIAS Bayern – Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • Stiftung „Jugendaustausch Bayern“
  • Verband jüdischer Studenten in Bayern e.V.

Link zum Livestream: https://youtube.com/live/Z5kPCP6v-OY?feature=share

Am 28. Oktober 2022 lud der Beauftragte zum 2. Landestreffen nach Nürnberg ein. Bei dieser Gelegenheit informierte Dr. Ludwig Spaenle über die strategischen Planungen für das angestrebte Netzwerk. Etwa 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren persönlich anwesend, weitere 50 verfolgten den Livestream der Veranstaltung.

Neben einer Bilanz des Festjahres und dem aktuellen Stand der Leitprojekte bot das Treffen ausgewählten Projekten und Initiativen die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Und schließlich was es auch eine Möglichkeit zum Kennenlernen und zum gegenseitigen Austausch.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier. In Kürze finden Sie hier auch eine Zusammenfassung in Videoformat.

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen:

  • Digitalisierung von Archivgut der CAHJP aus bayerischen jüdischen Gemeinden (Generaldirektion der Staatlichen Archive in Bayern): Präsentation
  • Erfassung jüdischer Grabmäler in Bayern (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege): Präsentation
  • Digitale Plattform „Jüdisches Leben in Bayern“ (Haus der Bayerischen Geschichte): Internetseite
  • Jüdisches Leben und kulturelles Erbe in bayerischen Museen (Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern): Präsentation
  • Vernetzung auf Bezirksebene am Beispiel des Netzwerks Synagogenorte Bayerisch-Schwaben: Internetseite | Präsentation

Seit dem 31. März 2023 können beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat Anträge auf Energie-Härtefallhilfen gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Vereine der Heimat- und Brauchpflege, dazu zählen auch gemeinnützige Fördervereine, die sich für Sanierung und Erhalt ehemaliger Synagogen und jüdischer Friedhöfe einsetzen. Voraussetzung für die Bewilligung einer Hilfe ist in jedem Fall das Vorliegen einer existenzbedrohenden Lage durch die angestiegenen Energiepreise.

Anträge können bis zum 30. April 2024 eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Bayerischen Energie-Härtefallhilfe einschließlich des Links zur digitalen Antragsplattform finden Sie unter https://www.stmfh.bayern.de/heimat/vereine.