Verleihung der „Eule“ des VBL für Dr. Spaenle
Mit der Verleihung der „Eule“, die symbolisch für Weisheit und Mut steht, ehrte der Landesvorsitzende des Verbandes der Lehrkräfte an Beruflichen Schulen, Pankraz Männlein, den ehemaligen bayerischen Kultusminister und amtierenden Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Dr. Ludwig Spaenle. Dr. Spaenle habe durch die Einführung des Systems der Universitätsschulen die Brücke zwischen Universität und beruflichen Schulen gespannt und damit den Weg frei gemacht für eine „theoriegeleitete Praxis“. Im Rahmen einer Feierstunde in Nürnberg arbeitete Männlein, selbst Direktor einer Berufsschule, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen beruflichen Schulen und Universitäten im Freistaat heraus. Ludwig Spaenle bedankte sich für die Ehrung. Die beruflichen Schulen als die „komplexesten Schulformen“ seien eine Säule der Qualität und Durchlässigkeit des Bildungswesens. Sie begleiten z. B. junge Menschen in Zusammenarbeit mit Betrieben auf ihrem Weg zum Berufsabschluss, bieten Anschlussmöglichkeiten nach diesem bis hin zum Abitur an und nehmen eine wichtige Rolle bei der Integration von zugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Gesellschaft ein. Bei der Zusammenarbeit entstehe eine win-win-Situation. Dr. Spaenle würdigte das Engagement der beruflichen Schulen für Demokratie und gegen Antisemitismus.
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