Spaenle: Drohung gegen jüdische Einrichtung in München „übel und menschenverachtend“

MÜNCHEN. Die Drohung mit einem Brief mit Munition gegen eine jüdische Einrichtung in München hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, scharf verurteilt. Als „übel und menschenverachtend“ stuft der Regierungsbeauftragte diese Tat ein. „Ich hoffe, dass der Staatsschutz die Täter ausfindig machen kann, die Jüdinnen und Juden eine Gefährdung an Leib und Leben androhen und so zutiefst verängstigen.“

Nach Medienberichten hatte der Sicherheitsdienst einer Einrichtung eine Sendung mit bedrohlichem Inhalt gefunden.

06.02.2026Presse

Aktuelle Beiträge

  • Neuer Newsletter April 2026: Bildung, Sport, Genisa und vieles mehr

    Im April-Newsletter des Beauftragten lesen Sie unter anderem Beiträge über die zentrale Rolle der Bildung in der Antisemitismus-Bekämpfung, über neue Initiativen im Bereich des Sports und über das bayerische Genisa-Projekt in Veitshöchheim. [Mehr...]

  • Spaenle: „Jeder Vorfall ist einer zu viel“

    WÜRZBURG/MÜNCHEN. Als „verbesserungsbedürftig“ bezeichnet der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, die Situation von jüdischen Schülerinnen und Schülern auch an [Mehr...]

  • Anne Frank als Schullektüre

    <span style="font-size: 16px;">Mit Unterstützung des Antisemitismusbeauftragten verschenkt die Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V. anlässlich ihres 30jährigen Jubiläums 3.000 Exemplare einer neuen Ausgabe des Tagebuchs der Anne Frank an Schülerinnen und [Mehr...]