Spaenle verurteilt Brandanschlag auf Synagoge in Ulm scharf und fordert ganzheitliches Handeln gegen Antisemitismus
„Anschlag auf Synagoge von Ulm ist Angriff auf die religiöse Freiheit und das jüdische Leben in Deutschland“
MÜNCHEN. Scharf verurteilt hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, den Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm am gestrigen Shabbat. „Der Anschlag auf das jüdische Gotteshaus am Shabbat ist ein Angriff auf die religiöse Freiheit und das jüdische Leben in Deutschland“, so Dr. Spaenle zu der Straftat in der baden-württembergischen Großstadt unmittelbar an der Grenze zu Bayern. „Staat und Gesellschaft sind gefordert, sich den antisemitischen Tendenzen und Handlungen nachhaltig entgegenzustellen und ganzheitlich zu handeln“, so der Antisemitismusbeauftragte.
In der Praxis ist eine umfassende Bildungsarbeit für Dr. Spaenle eine Säule in einem umfassenden Handeln, zwei weitere sind die Solidarität mit Jüdinnen und Juden sowie die Repression von Polizei und Justiz gegenüber Straftätern – wie auch in diesem Fall in Ulm. Dabei müssten sich Landes- und Bundesbehörden enger vernetzen. Dr. Spaenle erneuerte anlässlich der Straftat von Ulm seine Forderung nach einem konzertierten Vorgehen von Bund und Ländern zur Schaffung eines Gesamtkonzeptes für jüdisches Leben und zur Bekämpfung des Antisemitismus.
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