Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle unterstützt den Vorschlag von Bundesinnenminister Seehofer für Staatsvertrag mit Sinti und Roma
– Gute Erfahrungen in Bayern
Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt den Vorschlag von Bundesinnenminister Horst Seehofer, mit dem Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland einen Staatsvertrag abzuschließen. Sinti und Roma leben seit vielen Jahrhunderten in Deutschland und gehören zur bundesdeutschen Gesellschaft. Deshalb dürfe man nicht länger eine Benachteiligung von Sinti und Roma akzeptieren. Und Dr. Spaenle verweist in dem Zusammenhang auf den Staatsvertrag, den der Freistaat Bayern Anfang 2018 mit dem Landesverband der Sinti und Roma in Bayern abgeschlossen hatte.
„Ein Staatsvertrag ist sehr effizientes Mittel, um gegen diese Benachteiligung von Sinti und Roma anzugehen. Es muss uns ein wichtiges Anliegen sein, in einem Staatsvertrag Sinti und Roma als Partner auf Augenhöhe anzuerkennen und sich klar gegen jegliche Diskriminierung zu positionieren. Wir wollen mit dem Staatsvertrag eine Partnerschaft dokumentieren. Die Bundesrepublik Deutschland sollte sich auch bereiterklären, das kulturelle Leben der Sinti und Roma mit ihrer Identität und eigenen Sprache zu unterstützen.“
In Bayern habe sich die Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat und dem Landesverband als Ergebnis des Staatsvertrags als wirksam herausgestellt. Beide Seiten haben klare Ansprechpartner.
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