Beschluss der Staatsregierung zum Gesamtkonzept gegen Antisemitismus – Spaenle hatte 2021 Eckpunkte für umfassenden Maßnahmenkatalog vorgestellt
„Erstes Bundesland mit Gesamtkonzept für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus“
MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat die Verabschiedung des Gesamtkonzepts „Jüdisches Leben und Bekämpfung des Antisemitismus“ durch die Bayerische Staatsregierung heute begrüßt.
Der Antisemitismusbeauftragter der Staatsregierung hatte ein solches Gesamtkonzept für Bayern bereits 2021 angeregt und dazu die nötigen Eckpunkte präsentiert. Es reicht von Initiativen der Solidarität mit Jüdinnen und Juden, über Präventions- und Bildungsarbeit bis hin zu entsprechenden Sanktionen der Straftäter durch den Rechtsstaat. „Wichtig ist zudem, dass die Bayerische Staatsregierung durch die interministerielle Arbeitsgruppe die Auseinandersetzung mit der Problematik verstetigt und das auf der Grundlage regelmäßiger Analysen und Befunde“, so Dr. Spaenle. Er begrüßt zudem die institutionelle Einbindung der jüdischen Gemeinden und des Generalkonsulats des Staates Israel in das Konzept.
„Das bayerische Gesamtkonzept hat bundesweit Vorreiterfunktion“, so Dr. Spaenle abschließend.
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