„Gravierende Beschwerden von JSUD und VJSB müssen ernst genommen werden“
Antisemitismusbeauftragter Spaenle plädiert für genaue Prüfung des Stückes „Vögel“ im Münchner Metropoltheater und für Gespräch zwischen Studierenden und Theatermachern
München. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, plädiert dafür, den offenen Brief der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) und des Verbands Jüdischer Studenten in Bayern (VSJB) sehr ernst zu nehmen. Die Verbände hatten in einem Offenen Brief nach einem Besuch mehrerer Mitglieder schwere Vorwürfe gegen die Inszenierung des Stückes „Vögel“ von Wajdi Mouawad am Münchner Metropoltheater erhoben.
Spaenle betonte: „Die Vorwürfe der jüdischen Studierenden gegen das Stück „Vögel“ halte ich für gravierend. Ein renommiertes Theater muss bei einer solchen Inszenierung die nötige Sensibilität walten lassen. Mir scheint eine umfassende Analyse sinnvoll und angebracht.“
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