Erklärung des bayerischen Antisemitismusbeauftragten
PRESSEINFORMATION
Erklärung des bayerischen Antisemitismusbeauftragten
MÜNCHEN. Die Firma Siemens bzw. eine Unternehmenstochter soll sich im Zusammenhang mit einem Liefervertrag von Hochgeschwindigkeitszügen an die türkische Staatsbahn über den damit verbundenen Kredit einer saudischen Bank zu einer Erklärung verpflichtet haben, nach der sie angeblich mit israelischen Partnern nicht zusammenwirken soll. Darüber hat jüngst u. a. die Tagesschau berichtet.
Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle stellt fest, dass sich in diesem Zusammenhang Fragen an das Unternehmen stellen.
Spaenle unterstrich in diesem Kontext, dass es nicht statthaft sei, wenn israelische Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit eingeschränkt oder ausgeschlossen würden. Bayerns Antisemitismusbeauftragter hat sich wiederholt gegen die BDS-Bewegung ausgesprochen.
Aktuelle Beiträge
Spaenle unterstützt Lindenberg und Seybothenreuth bei Redeverbot gegen Höcke
LINDENBERG/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Haltung der Stadt Lindenberg im Allgäu, den wegen rechtsextremistischer Äußerungen verurteilten AfD-Funktionär Björn Höcke nicht [Mehr...]
Spaenle: Drohung gegen jüdische Einrichtung in München „übel und menschenverachtend“
MÜNCHEN. Die Drohung mit einem Brief mit Munition gegen eine jüdische Einrichtung in München hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. [Mehr...]
Über Ländergrenzen hinweg gegen Judenhass im Sport
Hapoel Tel Aviv und Partizan Belgrad unterschreiben bei Treffen mit Spaenle die IHRA-Definition Bei der Unterzeichnung der IHRA-Definition, hintere Reihe v.l.: Dror Morag, Ludwig Spaenle, Generalkonsulin Talya Lador-Fresher, Ministerialdirektorin Tina Dangl, Robert [Mehr...]
