Antisemitismusbeauftragter Spaenle mahnt Verantwortung für Sicherheit von Jüdinnen und Juden sowie für den Staat Israel an
Zur aktuellen Debatte um die Sicherheit Israels:
Verantwortung für den Staat Israel als solchen wie auch für Bundesbürgerinnen und -bürger jüdischen Glaubens mahnt der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, angesichts der Bedrohungssituation des Staats Israel an.
„Wenn man die politische Aussage ,die Sicherheit Israels ist Teil deutscher Staatsraison‘ ernst nimmt, bedeutet dies die Gewährleistung bzw. einen Beitrag dazu sowohl im Inneren, wie nach außen“, stellt der Antisemitismusbeauftragte Dr. Spaenle im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte zu diesem Thema fest.
„Das schließt für mich militärische Unterstützung nicht aus, wenn Israel die Bundesrepublik darum ersucht“, so Dr. Spaenle. Zugleich machte er deutlich, dass erhebliche Anstrengungen in Deutschland nötig sind, um die Sicherheit jüdischer Menschen in Deutschland zu gewährleisten „Wir müssen das eine tun und dürfen das andere nicht lassen.“ Dabei verwies er auf die deutlich angestiegenen Zahlen antisemitischer Straftaten auch in Bayern seit dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023.
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