Dr. Ludwig Spaenle zum Thema Restitution: „Hohe geschichtspolitische Verantwortung“
„In der Washingtoner Erklärung haben sich über 40 Staaten und ein gutes Dutzend Institutionen darüber verständigt, dass Kulturgüter, die durch die Verfolgung durch Nationalsozialisten ihren Besitzern geraubt wurden, restituiert werden sollen. Damit sollen Fairness und Gerechtigkeit, soweit dies heute noch möglich ist, umgesetzt werden. Auch Bayern weiß sich wie die anderen deutschen Länder und die Bundesrepublik Deutschland dieser Verantwortung verpflichtet. Mit der Einrichtung einer gemeinsamen Schiedsgerichtsbarkeit durch Bund, Länder, Kommunen und Opfervertreter wurde im vergangenen Jahr ein Weg zu rechtlich verbindlichen Vereinbarungen eröffnet. Als Beauftragter gehe ich davon aus, dass Bayern wie die anderen beteiligten Länder und Einrichtungen im Sinne ihrer geschichtspolitischer Verantwortung entsprechend handelt.“
Aktuelle Beiträge
Spaenle unterstützt Lindenberg und Seybothenreuth bei Redeverbot gegen Höcke
LINDENBERG/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Haltung der Stadt Lindenberg im Allgäu, den wegen rechtsextremistischer Äußerungen verurteilten AfD-Funktionär Björn Höcke nicht [Mehr...]
Spaenle: Drohung gegen jüdische Einrichtung in München „übel und menschenverachtend“
MÜNCHEN. Die Drohung mit einem Brief mit Munition gegen eine jüdische Einrichtung in München hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. [Mehr...]
Über Ländergrenzen hinweg gegen Judenhass im Sport
Hapoel Tel Aviv und Partizan Belgrad unterschreiben bei Treffen mit Spaenle die IHRA-Definition Bei der Unterzeichnung der IHRA-Definition, hintere Reihe v.l.: Dror Morag, Ludwig Spaenle, Generalkonsulin Talya Lador-Fresher, Ministerialdirektorin Tina Dangl, Robert [Mehr...]
