„Offener Brief von Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeitern ist ideologisch motiviert und dient nicht einer kritischen Auseinandersetzung mit der Regierungspolitik Netanjahus“

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle warnt vor unbegründetem Boykott israelischer Wissenschaftseinrichtungen   MÜNCHEN. „Der jüngst veröffentlichte offene Brief von rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, in dem zu einem Boykott israelischer Wissenschaftseinrichtungen aufgerufen wird, ist ideologisch motiviert und ergibt sich nicht aus wissenschaftlichen Erkenntnissen“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle. Der Beauftragte kritisiert, dass die Unterzeichner des Schreibens einseitig dem israelischen Staat im Gazastreifen enorme Verstöße gegen das Völkerrecht vorwerfen, an denen auch wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt seien, aber den Terroranschlag der Hamas auf Israeli am 7. Oktober 2023 nicht einmal erwähnen. „Wir sind als Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft gefragt, den einseitigen Aussagen des offenen [Mehr...]

2025-11-28T16:27:17+01:0026.08.2025|Allgemein, Presse|

„Alle Bürgerinnen und Bürger müssen sich Ausgrenzung und Herabwürdigung von Menschen jüdischen Glaubens entgegenstellen“

Salzburger Festspielwoche: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft fordern entschiedenes Engagement gegen Antisemitismus – Claudia Gugger-Bessinger mit „Passauer Runde“ für Einsatz zugunsten lebendiger Demokratie MÜNCHEN. Als Appell gegen Judenhass und Antisemitismus gestaltete Claudia Gugger-Bessinger als Initiatorin die „Passauer Runde“, ein Treffen von hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie fand angesichts der Salzburger Festspiele an diesem Wochenende im Rahmen des Festspielcocktails im Hangar 7 Salzburg statt. Hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nahmen am Festspielcocktail, teil, darunter Bayerns Staatsministerin Michaela Kaniber und Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle, Festspielintendant Markus Hinterhäuser, die Salzburger Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf und Salzburgs Landeshauptfrau Mag. Karoline Edtstadler. [Mehr...]

2025-11-28T16:27:14+01:0003.08.2025|Allgemein, Presse|

„Israel wurde in München (mit)gegründet“ – Landeshauptstadt soll daran erinnern

Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle regt bei Münchens OB Reiter eine Gedenktafel an Rede von David Ben-Gurion im Januar 1946 zur Idee eines jüdischen Staates an MÜNCHEN. „Die Stadt München ist ein Gründungsort für den Staat Israel. Deshalb werde ich dem Oberbürgermeister der Stadt Dieter Reiter vorschlagen, dass er eine Gedenktafel am Rathaus der Landeshauptstadt anbringen lässt“ , so der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Dr. Ludwig Spaenle. Er nimmt mit seinem Vorschlag Bezug auf die Rede des Botschafters des Staats Israel bei der Jubiläumsfeier 80 Jahre Israelitische Kultusgemeinde München. Israels Gründungsvater David Ben-Gurion hatte Ende Januar 1946 bei seinem Besuch in München wohl erstmalig den Gedanken eines modernen jüdischen Staats, Israel, vorgetragen. „An dieses Ereignis sollten wir künftig erinnern.“ Gerade [Mehr...]

2025-11-28T16:27:10+01:0016.07.2025|Allgemein, Presse|

„Förderung jüdischen Lebens und Kampf gegen Antisemitismus müssen angesichts der dramatischen Entwicklung Verfassungsziele werden“

Dr. Ludwig Spaenle für Doppelstrategie gegen Judenhass angesichts des „traurigen Höchststandes von Straftaten und Vorfällen aus Judenhass“ MÜNCHEN. „8.627 antisemitische Vorfälle im Jahr 2024 in Deutschland können niemanden in Deutschland und in Bayern kalt lassen“, so der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Dr. Ludwig Spaenle mit Blick auf die heute vorgestellte Statistik der Bundesstelle RIAS. „Der Anstieg um knapp 80 Prozent ist unvorstellbar – aber traurige Realität“, so Dr. Spaenle. In diese Zahl ist auch die Anzahl der in Bayern erhobenen antisemitischen Vorfälle eingegangen. „Angesichts dieser dramatischen Situation wird es höchste Zeit, dass wir die Förderung jüdischen Lebens und den Kampf gegen Antisemitismus in das Grundgesetz und die Bayerische Verfassung aufnehmen“, so der Regierungsbeauftragte. Er ergänzt: „Dann werden Anstrengungen gegen [Mehr...]

2025-11-28T16:27:06+01:0004.06.2025|Allgemein, Presse|

„Wachsamkeit gegenüber Aktionen von Rechtsextremisten wichtig“

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle warnt vor Aktivitäten der Identitären Bewegung an Bayerns Schulen   MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat angesichts von aktuellen Aktionen der Identitären Bewegung zur Wachsamkeit gegenüber dieser rechtsextremen Organisation, aber auch anderen extremistischen Organisationen und Aktivitäten aufgerufen. „Die Demokratie und der Rechtsstaat sind uns nicht geschenkt, wir müssen für sie ringen“, so der Beauftragte für Erinnerungsarbeit, der selbst Historiker ist. „Kritische Wachsamkeit und ein solides Bildungsfundament über die Feinde der Demokratie sind die Grundlagen“, betont Dr. Spaenle. Die Identitäre Bewegung vertritt antisemitische, rassistische, demokratiefeindliche und extreme nationalistische Positionen. Die Bewegung versucht gegenwärtig wieder verstärkt, bei jungen Menschen ihre Ideologien zu verbreiten. [Mehr...]

2025-11-28T16:27:02+01:0023.05.2025|Allgemein, Presse|

„Wir müssen uns Boykottaufrufen gegen die Teilnahme der israelischen Künstlerin am Eurovision Songcontest entgegenstellen“

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle kritisiert Boykottaufrufe gegen die Teilnahme der israelischen Künstlerin Yuval Raphael am Eurovision-Songcontest – Sängerin war ein Opfer des Terroranschlags der Hamas   MÜNCHEN. Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle übt Kritik an Boykottaufrufen gegen die Teilnahme der israelischen Künstlerin Yuval Raphael am Eurovision-Songcontest in Basel. Die Sängerin wird Israel dort vertreten. Dr: Spaenle, der selbst zweimal das Gelände des Terroranschlags und den dortigen Erinnerungsort besucht hat, ruft dazu auf: „Wir müssen uns Boykottmaßnahmen und Demonstrationen gegen die Teilnahme der Sängerin am Eurovison-Songcontest entgegenstellen. Sie war ein Opfer des Hamas-Terrors am 7. Oktober 2023.“ „Ich bin höchst enttäuscht, dass Kritiker der israelischen Politik ausgerechnet einer jungen Frau, die selbst den Terroranschlag am 7. Oktober 2023 als Opfer erlebt [Mehr...]

2025-11-28T16:26:58+01:0016.05.2025|Allgemein, Presse|

Linke wendet sich gegen Interessen der Menschen in Israel

Regierungsbeauftragter Spaenle kritisiert Parteitagsbeschluss der Linken zu Antisemitismus – Im Jubiläumsjahr der deutsch-israelischen Beziehungen rechtfertigt die Linke so die Israel-Boykottbewegung BDS – Linke-Position schwächt Bekämpfung des Antisemitismus   MÜNCHEN. „Die Linke hat sich bei ihrem Bundesparteitag am Wochenende klar gegen die Interessen der Menschen in Israel gestellt“, so die Reaktion von Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle auf die Beschlüsse der Linken in Chemnitz. Angesichts des 60-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, zu dem Israels Staatspräsident Jitzchak Herzog eigens nach Deutschland kommt, zeigt sich Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle über diesen Parteitagsbeschluss Linken höchst verwundert. Die Linken hatten die international anerkannte Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) verworfen und sich zur Definition von „Antisemitismus“ gemäß der [Mehr...]

2025-11-28T16:26:55+01:0012.05.2025|Allgemein, Presse|

Antisemitismusbeauftragter Spaenle zur Absage einer Veranstaltung mit Francesca Albanese an der Ludwig Maximilian Universität München

„Entscheidung der LMU war richtig“ MÜNCHEN. „Die Entscheidung der LMU, eine Veranstaltung mit Francesca Albanese in den Räumen der Universität abzusagen, war richtig“, unterstützt der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, das Vorgehen der Universität. Die Sachgründe, die die Universität nennt, sind für ihn stichhaltig. Die LMU stelle grundsätzlich keine Räumlichkeiten für allgemeinpolitische Veranstaltungen zur Verfügung. Die Veranstaltung sei auch „nicht in eine wissenschaftliche Konferenz eingebunden“, argumentiert die Universität. Zudem habe die LMU auf Sicherheitsbedenken angesichts eines zu erwartenden „Meinungskampfs“ hingewiesen. Die UN-Sonderbotschafterin Albanese für die besetzten palästinensischen Gebiet hat sich bisher mehrfach einseitig zur Lage in Israel und Gaza geäußert, unter anderem in ihrem Bericht „Anatomie [Mehr...]

2025-02-06T08:26:07+01:0006.02.2025|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle zu nicht angemeldeter Versammlung

Technische Universität hat richtig gehandelt – Aktivisten stellten Existenzrecht Israels in Frage MÜNCHEN. „Die Technische Universität München hat richtig gehandelt und eine nicht genehmigte Versammlung, die sich gegen den Staat Israel richtete, in ihren Räumen unterbunden“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle. Die Tatsachen sind für Dr. Spaenle eindeutig. Eine Veranstaltung, die nicht genehmigt ist, ist illegal und muss verhindert werden. Und es war für den Regierungsbeauftragten folgerichtig, dass die TUM ihr Hausrecht ausübte, um die Initiatoren, die auf ihrem Logo den Schriftzug „Uni for Palestine“ nutzen, und sie aus dem Gebäude verwies. Es sei schon seltsam, dass sich die Aktivisten bewusst hinter einer Anonymität [Mehr...]

2025-01-22T08:25:21+01:0022.01.2025|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle warnt vor neuer Stufe der Eskalation an israelbezogenem Antisemitismus

„Hier wird israelbezogener Judenhass propagiert“! MÜNCHEN. „Wir müssen uns in Bayern auf eine neue Stufe von israelbezogenem Judenhass einstellen und diesem massiv entgegentreten.“ Diese Sorge äußert der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle angesichts der aktuellen Vorfälle in der Landeshauptstadt an Silvester und aufgrund der aggressiven Propaganda der radikal-palästinensischen Gruppe „Palästina spricht“ in München in den sozialen Medien. Dr. Spaenle nennt konkret dreI EntwIcklungen: Neu ist in Bayern das gewalttätige Vorgehen von propalästinensischen Aktivisten auch gegen Polizistinnen und Polizisten. Neu ist die systematische Vorbereitung zur und Durchführung von Verbrennungen von Israelfahnen. Neu zu beobachten ist: die radikal-palästinensische Gruppe „Palästina spricht München“ (beobachtet durch den bayerischen Verfassungsschutz) verbreitet [Mehr...]

2025-01-07T08:15:33+01:0007.01.2025|Presse|
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