Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung Dr. Spaenle zu Vorfällen in München und Markt Schwaben
„Viele Bürgerinnen und Bürger reagieren sehr sensibel und kritisch auf antisemitische Äußerungen – Aktive Zivilgesellschaft“
MÜNCHEN. „Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen mittlerweile sehr sensibel antisemitische Äußerungen und antisemitisches Handeln wahr und reagieren darauf deutlich ablehnend. Das ist ein sehr gutes Zeichen und zeugt von einer aktiven Zivilgesellschaft und einem vorbildhaften Bürgersinn.“ Dies unterstrich der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, mit Blick auf einen Vorfall in einem Münchner Linienbus und in Markt Schwaben. In einem Münchner Linienbus hatte sich ein Mann mittleren Alters antisemitisch und merklich prorussisch geäußert und mit seinen Aussagen deutliche Kritik der Mehrzahl der Fahrgäste ausgelöst. Und in Markt Schwaben kursierten antisemitische Schreiben. Die Bürger haben umgehend die Polizei infomiert. Der Staatsschutz ermittelt hier. „Für mich sind das Zeichen für eine aufmerksame demokratische Gesellschaft“. Auch wenn die Zahl der antisemitischen Straftaten derzeit auch in Bayern zunehmen, wachse zugleich die Solidarität mit Jüdinnen und Juden.
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