Antisemitismusbeauftragter Spaenle nimmt als Vertreter der Bayerischen Staatsregierung an der Gedenkveranstaltung in Auschwitz anlässlich der Ermordung der dorthin deportierten Sinti und Roma am 2. August 1944 teil

KRAKAU/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, nimmt am morgigen Freitag, 2. August, an der Gedenkstunde anlässlich der Europäischen Holocaust-Gedenkens für Sinti und Roma in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau teil.

Nach einer Führung im Museum Auschwitz-Birkenau für die deutsche Delegation am Vormittag vertritt Dr. Spaenle die Bayerische Staatsregierung bei der Internationalen Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte für Sinti und Roma in Birkenau. Die Gedenkstunde wird ausgerichtet vom Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland, Präsident ist Romani Rose, in Zusammenarbeit mit dem Antiziganismusbeauftragten der Bundesregierung sowie der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Die Nationalsozialisten hatten allein rund eine halbe Million Sinti und Roma ermordet. Den Befehl zu ihrer Deportation nach Auschwitz-Birkenau hatte Heinrich Himmler am 16. Dezember 1942 gegeben. Dort wurden die letzten lebenden Häftlinge des sog. „Zigeuner-Lagers“ am 2. August 1944 ermordet.

01.08.2024Presse

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