Antisemitismusbeauftragter Spaenle zu den Ergebnissen einer bundesweiten Studie zu „Hass im Netz“
„Es ist wichtig, dass Bayern Hass im Netz bekämpft und damit Antisemitismus ein Stück Boden entzieht“
„Bayerns Anstrengungen, Hass im Netz zu bekämpfen, zeigen Erfolg und finden auch bundesweit Anerkennung. Das ist gut so, denn das Netz ist kein anonymer Raum, wo man ohne Furcht vor Strafe crude und menschenfeindliche Ideen verbreiten darf“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle. Der bayerische Antisemitismusbeauftragte wertet die Anstrengungen des Staates gegen Hass und Gewalt im Netz als wichtigen Aspekt in der Repression von antisemitischen Gedankenguts. Denn gerade im Internet und den Sozialen Medien kursieren judenfeindliche Ideen, aus denen sich in wirren Köpfen schnell Straftaten entwickeln. „Wer Hass im Netz bekämpf, entzieht auch dem Antisemitismus ein Stück Boden“, so das Fazit von Dr. Spaenle.
Heute war eine bundesweiten Vergleichsstudie veröffentlicht worden, wie die einzelnen Bundesländer auf Hass im Internet und den Sozialen Medien reagieren. Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen war ein konsequentes Vorgehen bescheinigt worden. Die Studie untersucht erstmals, wie die Bundesländer gegen Hass im Netz vorgehen. Die Studie war im Auftrag der Demokratie-Stiftung Campact und der Amadeu Antonio Stiftung vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft durchgeführt worden
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