Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle: „Es bleibt nur der Rücktritt der Berliner Wissenschaftssenatorin Czyborra“
„Klare Kante gegen Antisemitismus nötig – keine Verharmlosung“
MÜNCHEN. Dr. Ludwig Spaenle, der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und jüdisches Leben, stellte angesichts der grotesken Aussagen der Berliner Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra zu dem antisemitischen Vorfall gegen einen jüdischen Studierenden in Berlin fest: „Es bleibt nur der Rücktritt.“. „Nach der üblen Gewalttat gegen einen jüdischen Studierenden ist keine Schönfärberei gefordert. Vielmehr sind harte Konsequenzen notwendig.“ Die Berliner Wissenschaftssenatorin hatte den gewalttätigen Übergriff eines propalästinensischen Studierenden auf einen jüdischen Studenten in Berlin indirekt „verharmlost“ und die Rolle der Freien Universität Berlin in Zusammenhang mit einem Klima, das ganz offensichtlich Antisemitismus fördere, in einem O-Ton im Fernsehen schön geredet. „Von Frau Czyborra hätte ich eine klare Ansage an die FU Berlin erwartet und keine Beschwichtigung.“ Aufgrund ihrer Aussagen bleibe nur der Rücktritt der Senatorin.
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