Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle: Wissen gegen Judenhass als Chance eines „nie wieder“ – Lebendige und authentische Formen der Erinnerungsarbeit – Besuche authentischer Orte sinnvoll
MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat am Holocaust-Gedenktag betont: „Wissen ist das beste Mitel gegen Judenhass. Wer sich intensiv mit der Geschichte der NS-Diktatur und seiner menschenverachtenden Rassenideologie auseinandergesetzt hat, der kann sich dem Kampf gegen Antisemitismus nicht verschließen.“
Mit Blick auf die Erinnerungsarbeit hat sich Dr. Spaenle dafür ausgesprochen, lebendige und authentische Formen zu nutzen, um Menschen allen Alters über die grauenvolle Herrschafts- und Vernichtungspolitik der NS-Diktatur zu informieren.
„Der pädagogische und fachlich gut vorbereitete Besuch von Schülerinnen und Schülern, aber auch Menschen anderer Altersgruppen von authentischen Orten wie der KZ-Gedenkstätten und NS-Dokumentationszentren sowie die Begegnung mit Zeitzeugen sind die wirkungsvollste Möglichkeit, um jungen Leuten auch 2022 die menschenverachtende Verfolgung und fabrikmäßige Ermordung von Jüdinnen und Juden, von Sinti und Roma vor Augen zu führen“, so Dr. Spaenle.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von den Alliierten befreit.
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