Dokumentarfilm „Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht“ und Podium mit Bayerns Antisemitismusbeauftragtem Dr. Spaenle am 25. Januar in den City-Atelier-Kinos

Am kommenden Mittwoch, 25.01.2023, um 20 Uhr, zeigen Real Fiction Filmverleih und das Institut für Zeitgeschichte im City-Atelier Kinos, Sonnenstraße 12a, 80331 München den Dokumentarfilm „FRITZ BAUERS ERBE – GERECH- TIGKEIT VERJÄHRT NICHT“ in der München-Premiere.

Der Film von Sabine Lamby, Cornelia Partmann und Isabel Gathof zeigt anhand der jüngsten NS-Prozesse zum „KZ Stutthof“ in Münster von 2018/2019 sowie Hamburg 2020, wie sich der Ansatz der Hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauers der konsequenten Strafverfolgung von Tätern aus der NS-Zeit als neues Prinzip der Rechtsauffassung in Deutschland etabliert hat. Bauer hat im historischen Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 zum ersten Mal Angeklagte für Beihilfe zum Mord vor ein deutsches Gericht gebracht.

Mit Zeitzeugenberichten von Überlebenden, die in den Prozessen als Nebenklägerinnen auftreten, zeigt der Film, wie die Gerechtigkeit ihren Weg in die Gerichte in der Bundesrepublik Deutschland fand. Die Urteile haben auch Bedeutung als Erinnerung an die Shoah und als Mahnung für die Zukunft.

Im Anschluss an die Vorführung des Films findet ein Gespräch mit Regisseurin Sabine Lamby, Protagonist Dr. Christoph Rückel, Dr. Andrea Löw vom Institut für Zeitgeschichte und dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle statt.

19.01.2023Presse

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